Golfmitgliedschaften in Deutschland

Was Sie über eine Golfmitgliedschaft wissen sollten

97% aller Golfclubs in Deutschland sind dem Deutschen Golfverband angeschlossen. Diese Anlagen haben in der Regel  9 oder 18 Spielbahnen aber es gibt auch Golfplätze die über 27 bzw. 36 Löcher verfügen.

Um auf diesen Plätzen spielen zu können, benötigt man eine sogenannte Platzerlaubnis oder Platzreife die auf unterschiedlichen Wegen erlangt werden kann.

Sie ist auch Voraussetzung für die  Mitgliedschaft in einem deutschen Golfclub und für den Erhalt eines Handicaps. Jedes Mitglied in einem Golfclub erhält eine Karte vom Deutschen Golfverband die Dank Ihrer weltweiten Gültigkeit die Türen für ein fast unbegrenztes Golfspiel öffnet.

Die Inhaber dieser Karte können auf dem Platz Ihrer Wahl dann gegen eine Spielgebühr (Greenfee) Ihre Golfrunde spielen. 

Der Golfclub der seinem Mitglied die Karte des Deutschen Golfverbands ausstellt ist der sogenannte Heimatclub des Golfers. In diesem Heimatclub wird das Handicap des Golfspielers verwaltet, d.h. seine Turnierergebnisse dokumentiert und bei Bedarf angepasst. Dies geschieht mittlerweile auf elektronischem Wege, so dass auf Grund der Vernetzung aller dem Deutschen Golfverband angeschlossenen Golfclubs jedes gespielte Turnier in Deutschland automatisch an den Heimatclub übermittelt und angepasst wird. Außerdem sorgt der Golfclub dafür, dass die Verbandsabgaben der einzelnen Mitglieder ordnungsgemäß abgeführt werden und Sie über den Deutschen Golfverband weltweit versichert sind. 

Für diese Service und Verwaltungsleistungen  sowie für die Nutzung der gesamten Clubanlage inklusive des Platzes, zahlt das Clubmitglied seinen Beitrag. 

Wenn wie gerade beschrieben die Mitgliedschaft auch die kostenlose Nutzung des Golfplatzes beinhaltet, spricht man von einer Vollmitgliedschaft. Für diese Mitgliedsform sind bis zu  2000 Euro Jahresbeitrag zu zahlen häufig in Verbindung mit einer einmaligen Aufnahmegebühr im ebenfalls vierstelligen Bereich.

Da diese Mitgliedsform nicht für jedermann erschwinglich war, das Interesse am Golfspiel aber gleichzeitig enorm zunahm hat man nach Alternativen gesucht und  neue Mitgliedsformen ins Leben gerufen. Hierzu zählt auch die über Clubgolf Marketing vermittelte Fern/Gastmitgliedschaft. Hierbei zahlt das Mitglied einen wesentlich geringeren Beitrag und erhält dafür das gesamte Paket der oben genannten Service und Verwaltungsleistungen allerdings ohne die kostenlose Nutzung des Golfplatzes.

Es liegt also auf der Hand, dass der größte Anteil an den Jahresgebühren für das kostenlose Spielen  auf dem Heimatplatz verlangt wird.

Dies rechnet sich aber nur für diejenigen Golfspieler, die fast ausschließlich und sehr häufig auf Ihrem Heimatplatz spielen. Wer allerdings weniger oft im Jahr spielt  oder gerne unterschiedliche Golfplätze bespielt, für den stellt die über Clubgolf vermittelte Fern/Gastmitgliedschaft  ebenso wie für den Golfanfänger, der sich verständlicherweise noch nicht auf eine Vollmitgliedschaft festlegen will die perfekte Lösung dar.